Gartentagebuch

Ankündigung 2018                                                 Weitere Informationen zu diesem Vortrag im nächsten Jahr: Von Bienen und Bäumen.Wir haben im Rahmen von Bees and Trees – Waldorf100 ein KinderSinnesGarten-Projekt angemeldet, über das im aktuellen November-Newsletter berichtet wurde. 

Martinimarkt 2017Herzlichen Dank an Stephanie Friedrich für die schönen Eindrücke von unserem Stand

Herbstfarben im KinderSinnesGartenNatürlich überlassen wir auch in diesem Gartenjahr die Pflanzen ihrem natürlichen Lebenszyklus und werden uns nicht am leider überall üblichen “Abräumen” der Gärten beteiligen. Nur so werden den Kindern natürlichen Kreisläufe bewusst gemacht und zudem hat auch der Verfall unglaubliche Schönheit.

Ende Oktober 2017 – Neue Bäume für unsere Streuobstwiese. Im Sommer waren unsere Schulschafe nachts ausgebrochen und hatten sich über zwei unsere jungen Bäumchen unserer kleinen Streuobstwiese hergemacht. Bis auf eine Höhe von rund 2 Meter war die Rinde komplett abgeknabbert. Wir haben die beiden Bäumchen jetzt ersetzt und zwei neue Hochstämme gepflanzt. Der 7er-Ring um den Garten ist jetzt wieder vollständig.

Ende September 2017: heute haben wir mit den neuen Vorschulkindern aus den drei Gruppen mit der Arbeit begonnen. Wir haben den Kürbishügel durchsucht und fast abgeerntet – 51 Prachtkürbisse.                                  Die Kinder haben jeder Kindergartengruppe einen Kürbis gebracht. Traditionell bekam die 1. Klasse ein Exemplar für den Jahreszeitentisch, da diese Kinder die Samen im Frühjahr gesteckt hatten. Auch unsere Schulküche hat einen Kürbis bekommen und  Kürbissuppe für die Schüler daraus gekocht.

Produkte aus dem KinderSinnesGarten auf dem Ökomarkt in Engen am 24.9. 

Gartentag für Kinder - am 23.9. hatten wir bei herrlichem Spätsommerwetter einen wunderbaren “Gartentag für Kinder” im zahlreichen Besuchern im Schaugarten von “Garten und Freiraum” von Regine Ege und Harald Conrad.                                   In der „Kindergärtnerei“ konnten die Kinder lernen wie man sät, topft, Stecklinge steckt. Wir haben kleine Objekte aus Weiden, Fruchtschmuck und Gräsern geflochten und Samenkugeln gedreht. Ein Highlight an diesem Tag war auch das Apfelsaftpressen. 

Hochsommer 2017:  Abschied nehmen vom KinderSinnesGarten      Überall blüht es in den herrlichsten Farben, man kann leckere Beeren schmecken, hört das Summen der Bienen und riecht in der sommerlichen Hitze den Duft der Pflanzen – das Gartenjahr steht unmittelbar vor seinem Höhepunkt. Und wieder kam Mitte Juli für unsere Vorschulkinder genau jetzt der Moment, Abschied zu nehmen  vom KinderSinnesGarten. Ein Jahr lang haben wir zusammen den Garten bewirtschaftet und die unterschiedlichen Tier und Pflanzen im Jahreslauf beobachtet. Bei herrlichem Sonnenschein trafen wir uns im Garten, um Blüten für Tee und Samen zu ernten. Wir schauten gemeinsam was alles gewachsen ist und beobachten das Treiben an den Nistplätzen der Schmetterlinge und Wildbienen. Und wenn die Kinder dann im Herbst direkt nebenan die neue erste Klasse besuchen, können sie in der Pause beobachten, wie die neuen Vorschulkinder die Kürbisernte einholen. Der grösste Kürbis wird dann traditionell auf dem Jahreszeitentisch der Erstklässler landen – denn sie waren es, die die Samen im Frühjahr gesteckt haben. 

Als kleine Sommerlektüre möchten wir einen Artikel in der aktuellen Erziehungskunst ans Herz legen. Wir wurden dazu eingeladen, dort über unser Gartenprojekt und unsere Erfahrungen mit den Kindern zu schreiben.   

Nach fast 13 Jahre endet jetzt auch unsere Kindergartenzeit. Unser viertes Kind kommt im Herbst in die Schule. Da unsere Kinder aber noch einige Jahre nebenan die Schule besuchen werden und wir eng mit dem Kindergarten verbunden sind, möchten wir auch weiterhin diesen kleinen Zaubergarten pflegen und mit den Kindergartenkindern nachhaltig bewirtschaften.

Juli 2017: 

Juni 2017: in den letzten Jahren hat sich in einem der Tischbeete – ungeplant aber zugelassen – ein kleiner “Weidenbaum” entwickelt. Jetzt hat eine Amsel diesen Lebensraum genutzt und diesen schönen Platz für ihren Nistplatz ausgewählt.

Mai 2017: endlich passte das Wetter und wir konnten am 10.Mai mit den Schulkindern Kartoffeln legen, Bohnen und Kürbisse stecken und Ringelblumen säen. Und natürlich schauen, was bei den winterlichen Temperaturen alles gewachsen und eingezogen ist……… Wir haben in diesem Jahr einige verschiedene Kohlsorten über den Winter stehen und blühen lassen und die Blüten wirken wie ein Magnet auf Insekten. Wir konnten eine  männliche Frühlings-Pelzbiene beim Blütenbesuch beobachten. Diese Wildbienen bauen ihre Nester im lehmigen Boden oder an Steilwänden.

April 2017: Achtung, hier ist es „bienenschlüpfig“!

Diese Worte rief Artus Andrea zu, die ihre Vorschulkinder am letzten Mittwoch im KinderSinnesGarten besuchte. Artus sass mit einem Mauerbienen-Kokon in der Hand an der Feuerstelle und beobachte seit etwa einer halben Stunde die klitzekleinen Bewegungen. Erst hüpfte der Kokon hin und her, dann knabberte es wild bis endlich das erste Loch in die Schale gebissen war. Schon sah man einen Fühler, dann die Augen und die Mundwerkzeuge bis sich schliesslich ein kleines Bienchen aus dem Kokon zwängte, sich kurz auf der Hand orientierte und dann in die Luft abhob. Wir hatten das enorme Glück, dass alle Vorschulkinder an beiden Gartentagen das Wunder des Schlüpfens der Roten Mauerbiene miterleben konnten.

Der Frühling ist mit voller Kraft im KinderSinnesGarten angekommen. Wir haben das tolle Wetter genutzt und zusammen mit den Vorschulkindern, der Nachmittagsgruppe,  der Wiegenstube und der Spielgruppe die  Tischbeete vorbereitet und mit Radieschen, Zuckerschoten, bunten Möhren, Kresse, Roten Rüben und verschiedenen Kräutern eingesät. Der Komposthaufen aus Schafsmist steht bereit für die Kürbisse und wir haben eine Wildblumenwiese angelegt. An den Wildbienennisthilfen, am Futterhäuschen und am Hummelkasten gibt es ebenso viel zu entdecken wir in den austreibenden Beeten. Begeistert waren die Kinder von den beiden Vogelnestern, die wir nach dem Winter in den beiden Nisthilfen gefunden hatten. Daran ist unschwer zu erkennen, mit welchen Materialien in unserem Kindergarten und in der benachbarten Schule gearbeitet wird – echte „Waldi-Nester“.

23. März 2017                                                                          Zusammen mit dem Kindern der Nachmittagsbetreuung haben wir unsere Tischbeete mit dem Schafsmist unserer Schulhofschafe und frischer Komposterde aufgefüllt. Am Rand haben wir frische Erdbeeren gepflanzt und noch vor den Osterferien wird jede Gruppe ihr Beet einsäen. In der Zwischenzeit sind nun auch die weiblichen Mauerbienen geschlüpft und die Kinder können jetzt die faszinierenden Vorgänge im Zuge des Nestbaus beobachten.

11. März 2017 

15. Februar 2017 

Anhand einzigartiger Film- und Fotobeiträge führte uns Dr. Paul Westrich in die faszinierende Welt der heimischen Wildbienen, von denen allein in Deutschland mehr als 550 Arten nachgewiesen wurden. Sand- und Seidenbienen, Mauer- und Scherenbienen, Langhorn- und Pelzbienen und nicht zuletzt die Hummeln zeigen eine ausgeprägte und ungemein vielfältige Brutfürsorge. Diese hat Dr. Paul Westrich in einem Zeitraum von über 40 Jahren nicht nur gründlich erforscht, sondern auch professionell filmerisch und fotografisch dokumentiert. Er zeigte uns mit einer Auswahl an Bildern und kleinen Filmen, mit welchen Materialien Wildbienen ihre bewundernswerten Nestbauten errichten und wie vielfältig ihre Beziehungen zur Pflanzenwelt sind. Sie tragen zur Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen und damit zum Erhalt der natürlichen Vielfalt entscheidend bei. Ausführlich hat Dr. Westrich aber auch aufgezeigt, wie man Wildbienen im Garten, auf Balkon oder Terrasse mit Nisthilfen und einem artgerechten Nahrungsangebot erfolgreich ansiedeln und welche spannenden Beobachtungen man dabei selber machen kann.

Februar 2017: Vogelnester                               

Januar 2017                                                             

Dezember 2016                                                                                     

Saatguternte: Das Wetter am 27. September war perfekt für die Saatguternte und die Kinder hätten sicher noch stundenlang weiter Erbsen gepult. Wir haben zusammen Samen von Ringelblumen, Malven, Stockrosen, Sonnenblumen, Fenchel und Prunkwinden gesammelt und für das nächste Jahr konserviert.Danach haben wir das Kürbisfeld durchsucht und fast abgeerntet. Die Kinder haben jeder Kindergartengruppe einen Kürbis gebracht. Traditionell bekam die 1. Klasse ein Exemplar für den Jahreszeitentisch, da diese Kinder die Samen im Frühjahr gesteckt hatten. Auch unsere Schulküche hat einen Kürbis bekommen und wird Kürbissuppe für die Schüler kochen.

September 2016 – Gartentag für Kinder: am 24.9. hatten wir bei herrlichem Spätsommerwetter einen wunderbaren “Gartentag für Kinder” im zahlreichen Besuchern im Schaugarten von “Garten und Freiraum” von Regine Ege und Harald Conrad. In der „Kindergärtnerei“ konnten die Kinder lernen wie man sät, topft, Stecklinge steckt.Wir haben kleine Objekte aus Weiden, Fruchtschmuck und Gräsern geflochten und Samenkugeln gedreht. Wir haben aus Sahne und frisch gesammelten Blüten und Kräutern gemeinsam Blütenbutter hergestellt und verkostet. Ein Highlight an diesem Tag war auch das Apfelsaftpressen.                                           

Kürbisgiganten: da dieses Jahr ein Kürbisjahr ist, haben wir jetzt schon mit den ganz kleinen der Wiegenstube – die schon wieder aus den Ferien zurück sind – die ganz grossen Exemplare geerntet, damit die kleineren noch bis Mitte September nachreifen können (die ernten wir dann traditionell mit den neuen Vorschulkindern).

Kartoffelraritäten: diesmal nicht sehr ergiebig, aber sehr reichhaltig und vielfältig war unsere Kartoffelernte. Durch das immer wieder sehr feuchte Wetter war die Braunfäule sehr schnell am Werk und wir konnten leider nicht warten, bis Mitte September die neuen Vorschulkinder in den Garten kommen.

August 2016: Insekten im KinderSinnesGarten

Preis für den KinderSinnesGarten: Ende Juli 2016 haben wir bei dem „Kleine HeldeN!“-Ideenwettbewerb den ersten Preis in der Kategorie “Insektenhotel” gewonnen und den Preis von Umweltminister Franz Untersteller überreicht bekommen. Hier auch ein kleiner Bericht aus dem Wochenblatt und dem Südkurier

Hochsommer 2016: Wir verabschieden unsere Vorschulkinder aus  dem KinderSinnesGarten und starten nach den Ferien das neue Kindergarten-Gartenjahr.

Juli 2016: Über die Farben im KinderSinnesGarten                                  Bei der Gestaltung des KinderSinnesGartens orientierten wir uns am Farbkreis. Die vorgegebene runde Form haben wir dabei in sieben Segmente aufgeteilt.  Links neben dem Garteneingang, welcher von einem Rosentor gebildet wird, befindet sich das grüne und weisse Segment. Hier herrschen die unbunten Pflanzen vor und es gedeihen viele grüne Kräuter mit eher unscheinbaren Blüten, wie zum Beispiel Estragon, verschiedene Minzen, Angelika, ein riesiger Gewürzfenchel mit seinem fiedrigen filigranen Laub kontrastiert mit einem massigen Rhabarber neben einer grünen Stachelbeere, weissem niedriger Beinwell, weissem Lavendel, Melisse, Phloxen und Malven. Der grüne Bereich geht nahtlos in das gelbe Farbsegment über. Hier herrscht das mächtige Topinamburfeld links neben dem Pavillon vor. Staudensonnenblumen, Alant, Fuchsbohne, gelbe Taglilien und zwei gelbe Rosen ergänzen diesen Bereich. Im Frühjahr blühen zudem als erstes  gelbe Krokusse und Schlüsselblumen. Daran anschliessend befindet sich neben dem Kompost der orangene Bereich. Tag- und Nachtlilien blühen hier neben einem imposanten Federmohn, Calendula, einer Mirabelle und Hokkaidokürbissen eingefasst von Weidenelementen. Der rote Bereich ist geprägt von dem gewaltigen Erdbeerhügel auf dem auch dunkelrote Stockrosen und rote Melde wachsen. Umrahmt wird dieser von Johannisbeeren, roten Monarden, Klatschmohn und Montbretien. An dieser Stelle ist der Übergang fliessend in den magentafarbenen Abschnitt mit einer alten Rosensorte, echtem Herzgespann, Herbstastern, Verbenen, Himbeeren und Staudenknöterich. Es schliesst sich das purpurfarbene Segment an. Hier wachsen am Zaun entlang dunkle Brombeeren, Malven, Josta- und schwarze Johannisbeeren, eine Kletterrose und  eine lila Clematis.  Mit dem blauen Beet schliesst sich der Kreis. Hier finden sich blaue Wegwarten, Iris, Lavendel, Storchenschnäbel, Kugeldisteln, ein Schmetterlingsflieder, Phloxe, Ysop, Glockenblumen und blauer Beinwell.  Die Mitte mit dem neu angelegten „Dschungel“ bildet ein buntes, farbiges Zentrum, kontrastierend an den mit Weiden umwachsenden Sandkasten. 

 Juni 2016:

Mitte Juni konnten wir einen seltenen Besucher am Muskateller-Salbei beobachten: eine Holzbiene (Xylocopa violacea). Diese Wildbiene, die ihre Nisthöhle in Totholz baut, ist höchst selten geworden und steht sogar auf der Roten Liste.                 

Pfingstferien 2016: mit den Vorschulkindern der Feriengruppe haben wir Insektennisthilfen am Stab gebaut.                                               Ganz unterschiedliche Gäste können in der Zwischenzeit bei uns KinderSinnesGarten entdeckt und beobachtet werden.                          

 Mai 2016: am 6. Mai haben unsere Vorschulkindern einen herrlichen Gartentag erlebt.Bei sommerlichen Temperaturen haben wir ein neues Beet im KinderSinnesGarten angelegt. Es soll ein kleiner Dschungel entstehen, durch den man sich den Weg zum Sandkasten suchen muss. Regine Ege und Harald Conrad von Garten und Freiraum haben uns bei der Planung und Umsetzung tatkräftig unterstützt. Möglich wurde dieses Projekt durch die Unterstützung der Fritz-Henkel-Stiftung im Zuge des Förderprogramms FUTORINO. Im Anschluss wurde der Kartoffelacker von den Kindern vorbereitet, die Steine geklaubt und unsere bunte Vielfalt an Katoffelraritäten gelegt. Am Rande des Kartoffelackers haben wir auch noch einen Bohnenzelt gebaut, das von viele verschiedenen Bohnen bewachsen wird. Ausserhalb des Garten haben wir auf einem kleinen Versuchsfeld 12 verschiedene Sorten an Sojabohnen gelegt – ein kleines Projekt im Zuge der Initiative “1000 Gärten – Das Soja-Experiment” 

April 2016:  Kürbis – Von der Saat bis zur Ernte  

Wie entsteht eigentlich ein Kürbis? Wir haben zusammen mit den Schulkindern im letzten Jahr alle Entwicklungsstadien der Pflanze begleitet. Los ging es letzten Mai mit der Aussaat der Kürbissamen. Anschließend beobachteten wir das Keimen, das erste zarte Wachsen, die Knospenbildung, das Erblühen, den Fruchtansatz bis hin zu den erntereifen Früchten. Die Kinder halfen bei der Ernte und verarbeiteten die Kürbisse zusammen mit den Erziehrinnen zu Suppe und Ofengemüse. Die Kürbissamen haben wir gewaschen und getrocknet, um sie bald wieder neu auszusäen. So können die Kinder den Kreislauf der Natur ganzheitlich er- und begreifen.

Aussaat 2016: am 13. April haben wir in diesem Jahr die Tischbeete mit den Kindern aus allen Gruppen eingesät und in den neuen Misthügel Kürbiskerne gesteckt.

Frühjahr 2016: Es beginnt zu wachsen im KinderSinnesGarten                           Bäume, Sträucher, Rosen und Stauden sind geschnitten und so ist Platz geschaffen, dass Neues entstehen kann. Die ersten Krokusse, die wir im letzten Herbst gesteckt haben blühen und auch die Tulpen treiben aus.                                      Die kalte Jahreszeit haben wir dazu genutzt, neue Nisthilfen zu bauen und die grossen Insektenbehausungen auszubessern. Aus dem Mist der Schulhofschafe soll ein neuer Kürbishügel entstehen und wir wollen durch die im letzten Jahr generierten Fördermittel ein kleines Dschungel-Element am Eingang des Sandkastens anlegen. Auch können wir Dank einer tollen Weidenspende wieder zahlreiche neue Elemente flechten und Lebendzäune bauen. Die Tischbeete werden demnächst mit neuer Erde angefüllt und dann nach den Osterferien mit den Kindern neu eingesät.                                            Für die wunderbaren Saatgutspenden diverser Firmen wollen wir uns recht herzlich bedanken. Wir beteiligen uns an der Initiative “1000 Gärten – Das Soja-Experiment” (ein Gemeinschaftsprojekt von Taifun und der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim) und möchten auf einer Fläche von 6 Quadratmetern mit den Kindern Sojabohnen anbauen. Am 11. Und 12. Juni sind wir zu den Steißlinger Gartentagen in die Baumschule Ammann eingeladen. Wir wollen dort Kinderaktionen und Produkte aus dem KinderSinnesGarten anbieten.

März  2016:  Kleiderbazar im Kindergarten 

Winter 2016:So bezaubernd können abgestorbene Samenstände von Achillea millefolium, Echinacea purpurea, Alcea rosea, Dipsacus fullonum oder Helianthus annuus im Garten aussehen, wenn man sie im Herbst nicht “abräumt”. Und zudem sind Vögel und Insekten dankbare Gäste.

Weihnachten 2015:

Adventszeit 2015: Am Sonntag, 29.November waren wir mit dem KinderSinnesGarten auf dem alternativen Weihnachtsmarkt in Engen eingeladen. Wir konnten dort viele interessierte Menschen für unser Projekt begeistern und haben einige neue Kontakte knüpfen können. Zum Verkauf boten wir – ähnlich wie beim Martinimarkt – Produkte aus dem KinderSinnesGarten sowie Brot aus dem Holzbackofen an. Wir konnten rund 250 Euro generieren, die wir 2016 wieder in das Gartenprojekt stecken wollen.

November 2015:  Die im Februar 2014 aus wurzelnackten Sträuchern angelegte Hecke rund um den Garten trug erstmals reichhaltig Früchte, die zu einem Wildfruchtmus veredelt wurden. Die Weiden werden wir zum Bau neuer Flechtwerke nutzen.

Schon die Kelten und Germanen begannen, essbare und heilende Wildpflanzen in die Nähe ihrer Gehöfte zu holen und legten schützende, nährende Hecken an. So war der erste mitteleuropäische Garten, der „Hag“ geboren. Diese nahrhafte Hecke war in deren Verständnis auch ein Reich der Feen, Geister und Göttergestalten. Sie bestand aus Sträuchern, die neben ihrer Essbarkeit auch anderen Nutzen erbrachten. Wacholder, Weißdorn bzw. „Hagedorn“ und Schlehdorn bannten die unheimliche „Hagzissa“ (Hexe, eigentlich „Zaunreiterin“). Holunder gab der guten Frau Holle Heimstatt. Und Wildrosen, Haselsträucher, Weiden, Wildapfel, Mehlbeeren dienten als  Nahrung, ihr Holz als Brenn-, Bau- und Flechtmaterial, Weidenrinde war Teil ihrer Medizin. Das germanische Wort „haga“ für „Umzäunung“ umfasst auch den Begriff „Schutz“, der weiterlebt in den Wörtern „hegen“ und „behaglich“. Bestand die Umzäunung aus Flechtwerk von Weiden- bzw. Haselnussgerten, wurde dieses geschützte Stück Land als „gerd“ bzw. „gard“ bezeichnet, und der Weg zu unserem Wort „Garten“ war nicht mehr weit.

Herbst 2015: Die Sommerferien waren herrlich warm wie lange nicht mehr und wir mussten den gesamten Wasservorrat aus den Schulzisternen aufbrauchen. Nun ist der Herbst gekommen und mit viel Freunde haben wir unsere neuen Vorschulkinder im Garten empfangen. Erstmals konnten wir Äpfelchen von den jungen Bäumen ernten. Auch die Tischbeete bieten noch allerlei Köstlichkeiten für alle Sinne. Anfang Oktober haben die Kinder Kürbisse und Kartoffeln geerntet und Samen für das neue Gartenjahr archiviert.  

          Natürlich überlassen wir auch in diesem Gartenjahr die Pflanzen ihrem natürlichen Lebenszyklus und werden uns so nicht am leider überall üblichen “Abräumen” der Gärten beteiligen. Nur so werden natürlichen Kreisläufe den Kindern bewusst gemacht und zudem hat auch der Verfall einen enorme Schönheit.                                               Im Sommer ist Leitfaden für biologisches Gärtnern vom Netzwerk veröffentlicht worden. Darin sind auch einige Projekte und vor allem wundervolle Bilder aus dem KinderSinnesGarten veröffentlicht.

Hochsommer 2015: Überall blüht es jetzt leuchtend in herrlichsten Farben, die Kinder können leckere Beeren schmecken,sie hören das Summern der Bienen und Zirpen der Grillen und riechen in der flimmernden Hitze den Duft der unterschiedlichsten Pflanzen. Goethe beschreibt das Gartenempfinden zu dieser zauberhaften Jahreszeit sehr treffend: „Und hier hält die Natur mit mächtigen Händen die Bildung an und lenket sie sanft in das Vollkommnere hin“. Jedes der Tischbeete hat seinen eigenen besonderen Charakter und während die meisten Pflanzen jetzt ihren Atem anzuhalten scheinen, machen sich die Kürbisse gerade daran, sich ungehemmt auszubreiten. Das ist Sommer! 

Zum Abschluss wollen wir in der letzten Kindergartenwoche mit den Vorschulkindern Kräuter und Blüten sammeln, die wir dann zur Herstellung unserer Gartenprodukte verwenden. Auch wollen wir Samenkugeln für den Martinimarkt drehen. Wir sind sehr gespannt auf die Zeit nach den Ferien, wenn dann die neuen Vorschulkinder die hoffentlich reichhaltige Ernte einholen dürfen. Unser Gartentag für Kinder im Schaugarten von „Garten und Freiraum“  und unser Stand bei den Hohenstoffeln Kräutertagen bei Syringa waren sehr schön und wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Spenden aus diesen beiden Veranstaltungen haben wir direkt in Pflanzen investiert und am Eingangsbereich der Gruppe Sterntaler ein Staudenbeet sowie das Hochbeet im Garten und einen kleinen Streifen mit Wiesenblumen angelegt. Sehr freudig überrascht waren wir über eine Zusage der Fritz Henkel Stiftung, die im Zuge des Projektes „Futurino“ unseren KinderSinnesGarten mit 2000 Euro unterstützt.

Juli 2015: Am 4. Juli waren wir zum Gartentag für Kinder nach Bohlingen eingeladen.                      Juni 2015: Nach den Pfingstferien sind die ersten Erdbeeren im Garten reif. Nach dem vielen Regen im April und Mai vertreibt die aktuelle Hitze endlich die viele Schnecken und so bekommen die ausgesäten Pflanzen endlich eine Chance. Mit unseren Produkten aus dem KinderSinnesGarten waren wir bei Syringa und habe dort auch die Herstellung von Samenkugeln als Kinderaktion angeboten. Mai 2015: Die Tischbeete sind eingesät und die Kinder ernten die erste Kresse und Radieschen. Die Kartoffeln sind gelegt und die Kürbis- und Sonnenblumenkerne sind gesteckt. Weitere Gäste sind bei uns in den Garten eingezogen: seit Anfang Mai brühten erstmals Meisen uns unserem selbst gebauten Nistkasten mit Gründach. Für die Kinder ist es sehr spannend, die Eltern beim Füttern der Jungen zu beobachten.

Frühling 2015: 

Seit Mitte März hat die Gartenarbeit wieder begonnen. Der Winter ist vertrieben und überall wächst und grünt es. Nach der Urbarmachung im letzten Jahr können wir nun erstmals mit den Kindern erleben, wie die Stauden, Sträucher und Bäume wieder zum Leben erwachen und gewachsen sind. Auch wurden in der Zwischenzeit viele Insekten und Vögel angelockt und überall kreucht und fleucht es. Wir haben den Kompost umgesetzt, die Stauden zurückgeschnitten und zusammen mit den Kindern die Tischbeete mit frischer Erde aufgefüllt. Diese haben die Kinder der jeweiligen Gruppen dann nach den Osterferien eingesät. Kleine Flechtarbeiten dienen als Staudenstützen und zum Pflanzenschutz.

Die Staudengärtnerei von „Garten und Freiraum“ aus Bankholzen hat uns in dieser Woche einige Kisten herrlichster Stauden gespendet. Unser Saatgut haben wir in diesem Jahr durch tolle Spenden von SyringaProSpezieRaraSativaArche Noah und Garten des Lebens erhalten und wir sind alle sehr gespannt, welche Raritäten sich daraus entwickeln. Allen Spendern herzlichen DANK!

Die im letzten Jahr gepflanzte Wildfruchthecke nimmt Statur an und die ersten Blüten sind an den im Herbst gepflanzten Hochstämmen (die auch wunderbar von den Schülern als „Torpfosten“ genutzt werden) zu entdecken. In den nächsten Wochen wollen wir wieder gemeinsam mit den Kindern Kürbisse pflanzen, Kartoffeln legen und den Garten pflegen.

Winter 2014: im Dezember haben Futterbretter für die Vögel im Garten verteilt. Die  Wintermonate haben wir genutzt, um mit den Kindern Futterbretter und „Samenkugeln“ aus dem gemeinsam gesammelten und archivierten Saatgut zu basteln.

Wir haben einige Produkte aus dem KinderSinnesGarten hergestellt. Die leckeren Teemischungen, schöne Pfelegeprodukte, Samenkugeln und Postkarten haben wir sehr erfoglreich im Zuge des Martinimaktes, auf dem Weihnachtsmarkt und am Tag der offenen Türe verkauft.

Herbst 2014: in vielen Gärten beobachtet man im Herbst immer wieder das gleiche traurige Spiel: noch bevor sich die letzte Blüte geschlossen hat, beginnt der „Gartenputz“. Alles wird sauber abgeschnitten und „aufgeräumt“. Wir gehen im KinderSinnesGarten einen anderen Weg und überlassen die Pflanzen ihrem natürlichen Lebenszyklus. Zusammen mit den Kindern freuen wir uns so bis zum Frühjahr an Frucht- und Samenständen – und an deren Gästen. Viele Insekten verbringen die kalte Jahreszeit im Inneren von Pflanzenstängeln oder Samenständen. Diese dienen auch als Eiablage oder Bruthöhle.  Abgestorbene Pflanzenteile sind ebenso eine wertvolle Futterquelle für Vögel oder bilden eine wichtige Grundlage für das Bodenleben. Und überhaupt haben auch abgestorbene Pflanzen ihren ganz speziellen ästhetischen Reiz. All diese Zusammenhänge und natürlichen Kreisläufe sollen daher den Kindern bewusst gemacht und das Erleben ermöglicht werden.

Wir hatten uns mit unserem kleinen Gartenprojekt bei der Stiftung der psd-Bank beworben und konnten  dank der enormen Unterstützung durch unsere Elternschaft und Freunde des Kindergartens ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro erzielen. Einen Teil dieses Gewinnes haben wir direkt in 7 Obstbaumhochstämme  investiert, die wir rund um den KinderSinnesGarten als kleine Streuobstwiese gepflanzt haben. Wir haben drei Apfelbäume (Gravensteiner, Berner Rosenapfel und Rote Sternrenette), zwei Birnbäume (Bunte Julibirne und Gute Luise), eine Ersinger Frühzwetschge sowie eine Große Grüne Reneclaude gepflanzt. Zudem haben wir  dem „Bauwagenprojekt“ unserer Schule von dem Gewinn – als kleine Geste für die tolle Unterstützung bei dieser Abstimmung und bei der Malaktion von dm – eine Wildfruchthecke gespendet. In den Herbstferien haben wir einen Sanddorn, eine wilde Mirabelle, zwei Wildrosen, eine Ölweide, eine Felsenbirne und einen Sauerdorn gepflanzt und  hoffen, dass alle in den nächsten Jahren damit viel Freude haben werden.

Sommer 2014: unser kleiner Garten hat – auch Dank des bescheidenen Wetters – die Sommerferien ganz gut überstanden. Ein Auguststurm hat leider fast das ganze Sonnenblumenfeld zerlegt. Die Hochbeete sind nun nochmals mit Herbst- und Wintergemüse bestückt und die Herbstblumen zeigen ihre volle Pracht. Wir haben mit allen Vorschulkindern begonnen, den Boden pflegen, Saatgut für das nächste Gartenjahr gewinnen und vor allem ernten. Wir haben eine reichhaltige Kartoffel- und Kürbisernte eingefahren. In den Gruppen sollen diese Geschenke aus dem Garten dann weiter veredelt werden.

Januar 2014:  wir haben begonnen, am Grobgerüst zu arbeiten. Totholzhecken, Tischbeete und ein Kompost wurden gebaut und das Gelände grob modelliert. Ein Sandkasten im Zentrum des Geländes wurde mit Weiden eingefasst und wir haben eine Feuerstelle eingerichtet. Zusammen mit den Kindern wurden Nisthilfen für Insekten gebaut und aufgehängt. In den letzten Tagen haben wir zusammen mit den Kindern beobachtet, dass schon einige Bewohner eingezogen sind. Ein früher schon gespendeter Pavillon fand seinen Platz und wird mit Wein, einer Kiwi und Kletterrosen einwachsen. In dieser Woche haben wir im Schutz des Daches Tomatenpflanzen gesetzt und Basilikum gesät. Auch bei schlechtem Wetter oder starkem Sonnenschein kann dieser Platz für Garten-Projekte mit den Kindern genutzt werden. Entlang des Zauns haben wir eine Hecke aus Blüh- und Wildfruchtsträuchern, Rosen und verschiedenen Weiden angelegt. Auch auf dem Gelände haben wir mit punktuellen Bepflanzungen begonnen. So entstand ein mediterranes Kräuterbeet, ein Küchenkräuterbeet, ein Sonnenblumenfeld, eine Bienen- und Schmetterlingsweide und ein Erdbeerhügelbeet. Der Zaun wird von innen mit Clematis, Brombeeren und Wein bewachsen. Mit den Kindern haben wir zwei Insektentränken gebaut. Der Kompost ist mit Kürbissen, Ringelblumen und Kapuzinerkresse umrahmt. Auch ein kleiner Beerengarten ist am Entstehen. Ende März wurden die Tischbeete von den Kindern eingesät sodass jede Gruppe Verantwortung über ein eigenes Beet übernehmen konnte. In der Zwischenzeit können die Kinder Kresse, Möhren, Mangold, Radieschen oder Zuckerschoten ernten und die Bohnen und Prunkwinden sind geklettert. Auch eine Kartoffelkiste haben die Kinder mit ganz unterschiedlichen, teils alten Kartoffelsorten bepflanzt.¨